Liebe und andere Fettnäpfchen

Worum geht es?


Studentin Lena geht nicht durchs Leben, sondern stolpert hindurch. So findet sie in Heidelberg zwar jedes Fettnäpfchen, aber leider nicht den Mann fürs Leben. Stattdessen läuft ihr ständig der unsympathische Polizist Adrian über den Weg. Doch wenigstens hat er einen gut aussehenden Freund, den charmanten Franzosen Pierre – Lenas Traummann.


Ihn für sich zu gewinnen, ist nun ihr erklärtes Ziel, für dessen Erreichen ihre Freundinnen einen Schlachtplan entwickeln. Doch Lena wäre nicht Lena, wenn hierbei alles nach Plan verlaufen würde!


Dass sie sich nebenher auch noch mit skurrilen Mitbewohnern herumschlagen muss und versehentlich zum Amor wider Willen mutiert, macht die Sache nicht gerade leichter. Als sie selbst aber eine Liebeserklärung von der falschen Seite erhält und zu allem Überfluss ihre ein Doppelleben führende Freundin sie um Hilfe bittet, ist das Chaos perfekt…


Wie kam es zu diesem Buch?


Nach dem Abitur wollte ich ausprobieren, ob ich auch alleine klarkommen und auf eigenen Beinen stehen kann und beschloss daher, möglichst weit entfernt von der Stadt, in der ich aufwuchs, zu studieren. Meine Wahl fiel tatsächlich nur aufgrund der Distanz auf Heidelberg.


Zwar war ich in meiner ersten Woche in Heidelberg in nahezu permanent strömendem Regen erfolglos auf der Suche nach einem Zimmer (an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die den armen Studenten Notunterkünfte zur Verfügung stellen!!!), doch verliebte ich mich trotzdem sofort in die Stadt mit ihrer charmanten Mischung aus altehrwürdigen Traditionen und modernem, multikulturellem Studentenleben.

 

Es versteht sich jedoch von selbst, dass es hier für jemanden wie mich, der ab und an etwas verplant durch die Welt läuft ;-), genügend Möglichkeiten gab, sich zu blamieren. So schaffte ich es natürlich gleich zu Beginn meiner Studienzeit, nicht nur mich sondern auch den Aerobic-Trainer beim Unisport zu verletzen oder bei anderer Gelegenheit viel zu spät mitten in eine Prüfung zu platzen.

 

Dennoch gehört die Erinnerung an meine Studentenzeit mit zu den schönsten in meinem Leben und das obwohl meine Wohnung im Studentenwohnheim so klein war, dass ich auf dem Klo sitzend duschen konnte, ich mit einer ganzen Reihe äußerst (!!!) merkwürdiger Mitbewohner zurechtkommen musste und mir nie sicher sein konnte, ob nicht um 3 Uhr nachts irgendein Bewohner des Hauses eine skurrile Party veranstalten oder meine eigene Wohnung unversehens Schauplatz einer solchen werden würde, während ich eigentlich die ganze Nacht für die nächste Prüfung hätte durchlernen müssen...

 

Da ich leider bis heute die Fähigkeit, mich fünfteilen zu können, nicht erworben habe, ergaben sich obendrein meist gewisse Schwierigkeiten sämtlichen – natürlich immer nahezu parallel stattfindenden – Vorlesungen, Seminaren und Praktika gerecht zu werden und nebenher auch noch das eigene Liebesleben und das der Freunde nicht aus den Augen zu verlieren.

 

Dass sich hier ein weites mit Fettnäpfchen gespicktes Feld ergab, versteht sich von selbst ;-)

 

Über Langeweile konnte ich mich jedenfalls wirklich niemals beklagen!

 

Viele der Ereignisse aus dieser Zeit samt der liebenswerten und hilfsbereiten, aber auch der unangenehmen Bewohner des Wohnheims habe ich in meinem Buch wiederauferstehen lassen, wobei meine beste Freundin, das Vorbild für Gabby aus „Liebe und andere Fettnäpfchen“, natürlich zu den wundervollen Menschen gehört, ohne die diese Zeit mit Sicherheit nicht so lustig und abwechslungsreich geworden wäre.

 

Um jedoch die Privatsphäre der beteiligten Personen zu schützen, habe ich Namen und Randdaten geändert.